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Eine wunderbare unauffällige Art, sein „wirkliches Selbst“ kennen zu lernen, ist die Beobachtung und Analyse seiner Körpersprache. Die Methode funktioniert am präzisesten in der Arbeitswelt, kann aber auch in privaten und gesellschaftlichen Situationen wertvolle Aufschlüsse liefern. Denke jedoch daran, dass jede Körperhaltung sich auf die jeweilige Situation bezieht und nicht zur Beurteilung seines allgemeinen Charakters dienen sollte. Sie ist lediglich seine Reaktion auf das, was im Moment vor sich geht.

 
         
 
Sitzen
 
     
 

Sitzt er verkehrt herum auf seinem Stuhl?
Dies ist ein Versuch, als etwas Besonderes, als irgendwie überlegen zu erscheinen. Trotz der saloppen Haltung, die darin zum Ausdruck kommt, schützt sich der Sitzende jedoch auch und verrät damit eine gewisse Verletzlichkeit.

 
         
 

Lässt er ein Bein über die Armlehne hängen?
Damit will er der Welt zum Ausdruck bringen, dass er cool und relaxed ist und mit allem fertig wird. Die Frage ist nur: Ist er wirklich relaxed oder will er nur eine innere Unsicherheit verbergen.

 
     
 

Sitz mit überkreuzten Beinen, die Hände hinter dem Kopf gefaltet?
Dies ist die klassische Haltung, wen sich jemand gelangweilt und/oder extrem selbstsicher fühlt. Es ist jedoch ein zweischneidiges Signal: Einerseits exponiert er seinen Brustbereich und zeigt damit das typische Verhalten von Leithunden und anderen Rudelführern in der Tierwelt, die sich das zu tun trauen. Auf der anderen Seite schützt sie ihn unter der Gürtellinie. Man weiß nie…

 
     
 

Sitzt er leicht vorgebeugt, mit lockeren Armen und Beinen?
Er will sich nicht festlegen. Er wird dich als ebenbürtig akzeptieren, solange du ihm denselben Gefallen tust.

 
     
     
 
Stehen
 
     
 

Stemmt er die Hände in die Hüften?
Dies ist eine dominante Haltung, die entweder außerordentliche Selbstsicherheit, leicht Defensivität oder unterschwelligen Zorn ausdrücken kann.

 
     
 

Verschränkt er die Arme vor der Brust?
Diese Selbstschutzhaltung strahlt Misstrauen aus. Er wird sich erst öffnen, wenn er absolut sicher ist, dass du seine Mühe und Aufmerksamkeit wert bist.

 
     
 

Hält er die Arme hinter dem Rücken?
Obwohl in dieser Haltung nicht die Spur von Aggressivität zu liegen scheint, will jemand, der so vor dir steht, wahrscheinlich die Kontrolle über die Situation behalten, und zwar vollkommen.

 
     
 

Lässt er die Arme locker herunterhängen?
Diese Haltung zeigt eine ruhige, selbstsichere Persönlichkeit, die bereit ist, einen offenen und ehrlichen Dialog zu führen.

 
     
     
 
Am Schreibtisch sitzen
 
     
 

Stützt er seinen Kopf auf eine Hand?
Das bedeutet gewöhnlich, er ist nicht bei der Sache und nimmt nicht wirklich auf, was um ihn vor sich geht.

 
     
 

Stützt er beide Ellenbogen vor sich auf und hält dabei sein Kinn auf beiden Handrücken oder Fäusten?
Er ist aufmerksam und recht interessiert daran, was du sagst, genießt es aber noch mit Vorsicht.

 
     
 

Sitzt er leicht vorgebeugt, mit beiden Händen auf dem Schreibtisch?
Er ist ganz Ohr, will hören, was du zu sagen hast, und brennt auf den Dialog mit dir.

 
     
     
 
Händeschütteln
 
     
 

Bietet er nur seine Finger an?
Dies ist ein zögernder Händedruck. In beruflichen Situationen könnte er signalisieren, er ist sich nicht ganz sicher mit dir oder vielleicht gar ein bisschen ängstlich.

 
     
 

Hält er deine Hand oben, wenn er dir die Hand gibt?
Dies ist überraschenderweise ein dominanter Händedruck, der ihm die Kontrolle gibt – das glaubt er jedenfalls.

 
     
 

Ergreift er deine Hand mit beiden Händen?
Dieser enthusiastische Händedruck ist dazu gedacht, dir zu schmeicheln. Er will dir signalisieren, dass du etwas Besonderes bist.

 
     
 

Sorgt er dafür, dass der Händedruck auf beiden Seite gleich fest ausfällt?
Diese ehrlichste Art des Händedrucks ist ein Zeichen von Ebenbürtigkeit und gegenseitigem Vertrauen.

 
     
     
 
Körpersprache auf einen Blick
 
     
 

Wenn er sich die Hände reibt… ist er aufgeregt und absolut „da“.

Wenn er mit den Fingerspitzen auf dem Tisch oder irgendeiner anderen Oberfläche trommelt…ist er unsicher oder hat die Situation nicht unter Kontrolle.

Wenn er seine Augen teilweise oder ganz bedeckt … ist er ungeduldig und möchte zum nächsten Thema oder zu etwas ganz anderem übergehen.

 
     
         
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